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Wirkstoff: Isoniazid

Leber: Relativ häufig treten bei diesem Medikament Leberfunktionsstörungen auf. Deshalb wird die Leberfunktion regelmäßig überprüft.

Nervensystem: Auswirkungen auf das Nervensystem in Form von Bewusstseinsstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen sind möglich. Grundsätzlich können auch Psychosen oder Krampfanfälle entstehen, insbesondere bei Menschen, die zu diesen Erkrankungen neigen. Deshalb ist eine engmaschige Überwachung der Therapie erforderlich.

Blutbildveränderungen: Im Blutbild können sich verschiedene Formen von Anämien (Blutarmut) entwickeln.

Magen-Darm-Trakt: Magen-Darm-Beschwerden können auch bei diesem Medikament vorkommen.

Hautveränderungen: Das Auftreten von Akne und andere Hautveränderungen wurden beobachtet. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Gelenkschmerzen, die Vergrößerung der (männlichen) Brustdrüsen und Allergien.

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten: Die Aufnahme von Isoniazid wird durch Nahrung, insbesondere Kohlenhydrate, vermindert. Auch können tyramin- und histaminhaltige Speisen und Getränke, wie z. B. Fisch, Käse und Rotwein zu Unverträglichkeiten mit Hitzewallungen, Hautrötungen, Schleimhautschwellungen und Kreislaufbeschwerden führen. Isoniazid sollte daher auf nüchternen Magen eingenommen und der Genuss von tyramin- und histaminhaltigen Lebensmitteln während der Behandlung gemieden bzw. reduziert werden.

RIEMSER Pharma GmbH