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Wirkstoff: Rifampicin

Leber: Während der Therapie können Leberfunktionsstörungen auftreten. Dazu zählt eine Erhöhung der Enzymaktivitäten in der Leber, in selteneren Fällen Gelbsucht oder eine Organvergrößerung. Die Leberfunktion sollte daher regelmäßig überprüft werden. 

Allergische Reaktionen: Hautveränderungen mit Ausschlag oder Juckreiz sind möglich.

Blutbild: Während der Therapie wird Ihr Blutbild regelmäßig kontrolliert, da es zu Blutbildveränderungen kommen kann (Verminderung der Zahl weißer Blutkörperchen bzw. Blutplättchen).

Nervensystem: Auftreten von Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Sehstörungen sowie einer erschwerten Koordination von Bewegungsabläufen.

Beeinflussung anderer Medikamente: Wichtig ist, dass die empfängnisverhütende Wirkung oraler Kontrazeptiva („Pille“) eingeschränkt sein kann. Auch andere Medikamente können in ihrer Wirksamkeit herabgesetzt werden. Bei gleichzeitiger Methadon-Einnahme können Entzugserscheinungen auftreten. In diesem Fall kann der behandelnde Arzt die Dosis anpassen. In jedem Fall sollten Sie Ihren Arzt über andere Medikamente, die Sie einnehmen, informieren.

Verfärbung von Körperflüssigkeiten: Der Wirkstoff kann Körperflüssigkeiten wie Urin und Tränenflüssigkeit rötlich färben. Dies ist nicht gefährlich. Auf das Tragen weicher Kontaktlinsen sollten Sie jedoch verzichten, da diese verfärbt werden können.

Magen-Darm-Trakt: Nach der Einnahme könnten Beschwerden wie z. B. Magenschmerzen, Übelkeit oder Durchfall auftreten.

Grippeähnliches Symptom: Insbesondere bei nicht regelmäßiger Einnahme kann es zu grippeähnlichen Symptomen wie Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und Schwächegefühl kommen.

RIEMSER Pharma GmbH