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Bei Resistenz oder Unverträglichkeiten können alternative Wirkstoffe eingesetzt werden.

Wirkstoff: Protionamid

Magen-Darm-Trakt: Vermutlich fällt Ihnen der metallische und schweflige Geschmack der Tabletten auf. Dies liegt am Wirkstoff und wird abgemildert bei überzogenen Filmtabletten. Die Medikamente können Appetitlosigkeit, Mundtrockenheit, Magenschmerzen, Verdauungsprobleme verursachen.

Leber: Relativ häufig kommt es zu einer Störung der Leberfunktion, wobei diese in der Regel vorübergehender Natur ist.

Nervensystem: Gelegentlich treten Schwindel und Konzentrationsstörungen auf. Psychiatrische Störungen wie Depressionen oder Psychosen können auftreten oder sich verschlimmern. Gleichzeitiger Alkoholkonsum verstärkt die Symptome.

Seltene Nebenwirkungen: In seltenen Fällen kann sich das Medikament auf den Hormonhaushalt auswirken. Mögliche Folgen sind dann Menstruationsstörungen, eine Schilddrüsenunterfunktion oder Blutzuckerschwankungen. Bei Diabetikern muss der Blutzuckerspiegel genau überwacht werden, eventuell bedarf es einer Anpassung der Insulindosis. Sehstörungen, Hautveränderungen und Muskelschwäche sind möglich.

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